04 Gibt es wirklich keine Alternativen zur Demokratie?

Autor: Mario Scalla

Sendedatum in hr-iNFO: Montag, 24.11.14, 20.30 Uhr
Wiederholungen: samstags, 11.30 Uhr und sonntags, 8.30 Uhr und 20.30 Uhr

Seit der griechischen Antike haben die Philosophen darüber nachgedacht, wie eine gute Gesellschaft aussehen kann. Die griechische Agora, der Marktplatz, auf dem sich alle Bürger versammeln und gemeinsam ihre Angelegenheiten beraten, gilt als Ursprung und Ideal der westlichen Demokratien. Doch warum haben Platon und Aristoteles die Demokratie verabscheut und als Herrschaft des Pöbels verurteilt? Warum kann der französische Philosoph Descartes als entscheidender Theoretiker der modernen Demokratie gelten? Demokratie funktioniert entweder direkt oder repräsentativ – oder sie kombiniert die Vorteile beider Formen. Philosophen möchten wissen, wie die verschiedenen Formen  von Demokratie mit den Vorstellungen von einer guten oder gerechten Gesellschaft zusammenhängen. Wenn die Demokratie in den westlichen Gesellschaften seit einigen Jahren in einer viel beredeten tiefen Krise ist – sollte es da nicht möglich sein, eine grundsätzliche Diskussion darüber anzustoßen, was den unverzichtbaren  Kern einer Demokratie ausmacht?

Sendung zum Thema 04

28:43 min (Download Funkkolleg Philosophie (04), MP3-Audioformat, 26.2 MB)


Zusatzmaterial zum Thema 04

Hier finden Sie ergänzende Texte und Zusatzmaterialien zu dieser Sendung und Themenwoche, zusammengestellt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Philophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie mit Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums.

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